Griechenlandreisen - Festland
  Reiseberichte - Festland
 

Zum Festland sind hier alle grün markierten Landesteile eingeordnet.

 

Fotos bereits besuchter Orte lassen sich hier in der Karte anklicken, die Reiseberichte gibt es hier: Afitos, Athos, Thessaloniki, Meteoraklöster, Athen. Oder vielleicht zu den Inseln oder zur Peloponnes?




Chalkidiki und Thessaloniki - Χαλκιδική και Θεσσαλονίκη: 2001

Übersichtkarte Afitos, Athos und Thessaloniki

Im Jahr 2001 sind wir das erste Mal auf dem Festland gewesen.am Strand unterhalb von Afitos Mit dem Flugzeug ging es nach Thessaloniki und weiter auf die Chalkidiki. Dort hatten wir auf dem ersten Finger, der Kassandra, im Ort Afitos ein Appartement gebucht. Der Ort ist einer von dort wenig anzutreffenden gewachsenen Orten.in Afitos Er besitzt einen kleinen Dorfplatz, um den herum sich das alltägliche Leben abspielt. Meerseitg ist eine schöne Promenade mit Tavernen und Bars, an der es sich abends sehr schön auf das Wasser blickend, aushalten lässt.  Viele der Straßen sind abends für den Autoverkehr gesperrt. Zu den örtlichen Stränden geht es über eine kurze, aber steile Straße bergab - und natürlich, schweißtreibend nachher wieder bergauf.

 

 

 

 

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Athos ist eine orthodoxe Mönchsrepublik mit autonomem Status unter griechischer Souveränität. Kloster-Simonos-PetrosSie befindet sich auf dem gleichnamigen östlichen der drei Finger auf der Halbinsel Chalkidiki. Athos ist ca. 336 km² groß und hat ungefähr 2250 Mönche, sowie einer wechselnden Zahl von zivilen Arbeitern. Kloster XenophondosDer Berg Athos, der der Halbinsel ihren Namen gibt liegt am südöstlichen Ende des Fingers. Er hat eine Höhe von ungefähr 2000 Metern. Auf Athos gibt es 20 verschieden große Klöster, 17 griechisch geführte sowie je ein serbisch, russisch und bulgarisch geführtes Kloster. Das erste Kloster wurde im Jahr 963 von dem Mönch Athanassios Athonites gegründet. Die Klöster sind heute allesamt Teil des Unesco-Welterbes. Auf Athos gilt heute noch der julianische Kalender, der heute 13 Tage hinter dem gregorianischen Kalender nachgeht. Das bedeutet, das 0.00Uhr auf Athos bei Sonnenuntergang fällt. Neben den Klöstern gibt es noch die so genannten Skiten. Das sind den Mutterklöstern angeschlossene Mönchsgemeinschaften in kleinen Orten, deren Häuser sich um einen Zentralbau in Hütten und Zellen aufteilen. An den Hängen des Athos gibt es ferner noch schwer zugängliche, Eremitagen genannte kleine Bauten oder Höhlen. Der Zutritt zur Republik Athos ist bis heute nur männlichen Pilgern erlaubt. Selbst weibliche Tiere sind dort nicht erlaubt.

 

 

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Thessaloniki: Nach Thessaloniki fuhren wir mit dem Bus, der bis zu einem Busbahnhof etwas außerhalb vor Thessaloniki fährt. Von dort ging es mit einem Stadtbus weiter in die Innenstadt. Wir fuhren bis zur Ausgrabungsstätte der römischen Agora. Weiter ging es dann zu Fuß in Richtung Hafen. Hier ist das Viertel, in dem sich das Marktleben abspielt. Unzählige Händler mit ebenso unzähligen Angeboten preisen hier ihre Ware feil. Von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs, wie Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch über Textilien, allerlei Nützliches und Unnützes bis hin zu einem rieseigen Angebot an bunten Blumen gibt es Nichts, was es auf einem Markt nicht geben kann. Sogar ein Geschäft, in dem alles rund am das religiöse Leben von Popen, Nonnen und Mönchen angeboten wird, ist hier zu finden. Aufgelockert wird dieses emsige Treiben immer wieder durch kleine, mittags gut besuchte Tavernen und Ouzerien, in den man ein Pause einlegen und etwas essen oder trinken kann.

 

 



Meteoraklöster: Die Meteoraklöster haben wir von Chalkidiki aus besucht. Mit einem gemieteten Auto waren wir für 2 Tage dort. Kloster Agios Nikolaos Anapafsas und Roussanou

Die Klöster befinden sich in Thessalien am Rande des Pindosgebirges nahe der Stadt Kalambáka und des Ortes Kastráki. Wir sind von der Chalkidiki über Thessaloniki, vorbei am Olymp über Lárissa, durch die Ebene von Thessalien über Trikala und Kalambáka angereist. Die ersten Blicke auf die imposanten, bis zu 300m steil hoch aufragenden Felsformationen mit ihren, wie Vogelnester aufsitzenden Klöstern erhält man erst, kurz nachdem man in Kalambáka ankommt. 

Das erste Kloster wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts gegründet, weitere 19 in den darauf folgenden zwei Jahrhunderten. Im 19. Jahrhundert wurden die meisten von ihnen wieder aufgegeben. Heute sind noch sechs Klöster bewohnt, die alle besucht werden können. Es sind dies die MönchsAufstieg zum Kloster Varlaamklöster Agía Triáda, Megálo Metéoro, Várlaam, Roussanoú und Ágios Nikólaos Anapafsás, sowie das seit 1961 von Nonnen geführte Kloster Ágios Stéfanos. 

Das kleinste Kloster, Agía Triáda, kennt wahrscheinlich jeder. Es war 1981 Drehort für einen James-Bond-Film (In tödlicher Mission).

Da die Klöster im Allgemeinen weit ab von den gängigen Touristenhochburgen liegen und der Besuch der einzelnen Klöster einige Zeit erfordert, sollte man sich für den Besuch mindestens zwei Tage Zeit nehmen. In den Orten Kalambáka und Kastráki finden sich in der Regel immer freie Zimmer für eine Übernachtung.

 

 

 

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Athen - Αθήνα 2005, 2006 + 2007

Übersichtskarte Stadtmitte: Athen Innenstadt

  1. hier geht es zum Olympiastadion und
  2. zum Archäologischen Nationalmuseum
  3. Benáki-Museum
  4. Museum für Kykladische Kunst
  5. Zappeion
  6. antikes Olympiastadion
  7. zentraler Markt
  8. die Flaniermeile: Adrianoú
  9. die Einkaufsstraße: Ermoú
  10. hier geht es mit der U-Bahn nach Piräus
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 


Athen - Αθήνα: 2005



 

Bildband

 

Bärbel war 2005 zum ersten Mal in Athen. Sie begleitete ihren Vater dorthin, der die Reise gewonnen hatte. Da die Reisedauer auf ein Wochenende begrenzt war, gab es ein volles Besichtigungsprogramm.

 


 



Athen - Αθήνα: 2006

 

Akropolis bei Nachr
die nachts beleuchtete Akropolis von Monastiraki aus aufgenommen

 

Übersicht:

Nachdem wir bisher in Athen immer nur zwischengelandet waren, um woanders hin zu fliegen, hatten wir dieses mal beschlossen, nach unserem Urlaub auf Lesbos noch ein paar Tage in Athen zu verbringen. Bärbel, die im Vorjahr ein Wochenende mit ihrem Vater dort war, war der Meinung, dass sich das auf jeden Fall lohnen würde. Also fuhren wir von Lesbos aus mit Fähre nach Athen. Abends gegen 10.00Uhr sollte es losgehen, um am nächsten Morgen so gegen 6.00Uhr in Piraeas anzukommen. Für die Überfahrt hatten wir schon von zu Hause aus für die Nacht eine Kabine auf der Fähre gebucht. Unsere Buchung lag – wie fast erwartet - bei der Reederei nicht vor. Es dauerte ein wenig, bis dann aber irgendjemand am Telefon sein o.k. gab und wir unsere Tickets für die Fähre bekamen. So kamen wir ausgeschlafen morgens in Athen an. Die Einfahrt in den Hafen Piraeas war sehr interessant. Weit vor dem Hafen ankerten schon viele Schiffe und warteten auf ihre Abfertigung. Unser Fähranleger war allerdings derjenige, der am weitesten entfernt von der Metrostation lag. Den angegebenen, alle 20 Minuten fahrenden Transferbus dorthin hatten wir wohl vor lauter Trödelei verpasst, so dass wir bis zur Metrostation zu Fuß laufen mussten. Hier merkte man dann sehr schnell, dass es morgens um 6.30Uhr in Athen schon ganz schön warm sein kann. Mit der (klimatisierten) Metro Linie 1 ging es dann bis zum Omonia-Platz und anschließend in unser Hotel. Es lag nicht weit vom Omonia-Platz in der Odos Voulgari. Von hier aus konnte man alle Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen.

 

...wird fortgesetzt



Athen - Αθήνα: 2007

Da wir entgegen unserer Planung in diesem Frühjahr nicht nach Griechenland fahren konnten, entschlossen wir uns recht kurzfristig zu einem kleinen Wochenendtrip nach Athen. Wir suchten uns die Flüge so aus, das wir die Zeit in Athen recht optimal gestalten konnten. Damit das Wochenende auch nicht zu kurz geriet, flogen wir mittwochs nach Feierabend über Wien nach Athen und montags über Zürich wieder zurück. Planmäßig sollten wir auf dem Hinweg eigentlich gegen 22.30 Uhr in Athen sein. Wegen irgendwelcher technischen Pannen hatten wir aber in Wien einen unplanmäßig langen Zwischenaufenthalt, so dass wir erst um 2.00 Uhr in der Nacht in Athen ankamen. Als wir aus dem Flieger ausstiegen erlebten wir die nächste Überraschung. Ein Thermometer am Flughafen zeigte schnuckelige 38° Grad an (wohlgemerkt: es war 2.00 Uhr in der Nacht). Gegen ½ 4 waren wir aber in unserem Hotel.

Am nächsten morgen entschädigte uns der Ausblick aus dem Zimmer auf die Akropolis aber für die Unannehmlichkeiten der vergangenen Nacht. Nach dem „Frühstück“ (es war nicht der Rede wert) planten wir die Erstürmung der Akropolis. Von dem Gedanken verabschiedeten wir uns aber nach dem Gang aus dem klimatisierten Hotel in Freie. Es war einfach zu heiß! Also planten wir um und machten ein wenig in Kultur. Wir besuchten zwei wohl klimatisierte Museen.

Zuerst sahen wir uns im Benaki-Museum um. Das relativ modern gestaltete Museum zeigt einen Querschnitt durch die griechische Kunstgeschichte und das griechische Kunsthandwerk. Den Eingang bildet ein Zimmer eines alten Herrenhauses aus dem 18ten Jahrhundert. Zu sehen gibt es neben viel Keramik und Schmuck auch Möbel und Trachten, sowie eine Ikonensammlung. Im 2ten Obergeschoss befindet sich außerdem ein Cafe mit einer großen Außenterrasse mit Blick auf den gegenüberliegenden Nationalgarten. An diesem Tag saß aber niemand draußen, es war einfach zu heiß.

Nach einem ausgiebigen Besuch gingen wir weiter in das nur wenige Meter weiter liegende Museum für kykladische und antike griechische Kunst. Das private Museum zeigt marmorne, stark abstrahierte menschliche Figuren der Kykladen aus den Jahren zwischen 3000 und 2200 vor Christus. Neben diesen Kykladenidolen werden auch noch Schmuck und steinerne Schalen ausgestellt. Im Museumsladen kann man Nachbauten der Figuren erwerben. In einem kleinen Innenhof des Museums gibt ein kleines Cafe, in dem wir am Ende des Besuchs noch eine Erfrischung genossen.

Abends, nach Einbruch der Dunkelheit sind wir dann auf den Hausberg der Stadt, den Lykavittos gegangen oder besser gesagt geklettert. Hierher führen unzählige Stufen hinauf, bevor dann die letzten, aber auch steilsten Meter mit einer Standseilbahn bewältigt werden. Oben angekommen, genießt man einen sehr imposanten Aus- bzw. Rundblick, der für den – zumindest bei diesen Temperaturen – strapaziösen Aufstieg entschädigt. Der Blick reicht auf der einen Seite bis an die, die Stadt begrenzenden Berge und auf der anderen Seite auf die Akropolis, das panathenäische Stadion und weiter bis nach Piräus und an das Meer. Hier oben gibt es wie immer eine Kirche, Souvenirs und auch ein – teures – Restaurant.

 

...wird fortgesetzt.