Reisen nach Griechenland
  Reiseberichte - Peloponnes
 

Zur Peloponnes sind hier alle grün markierten Landesteile eingeordnet.

 

Fotos bereits besuchter Orte lassen sich in der Karte hier oben anklicken. Die Reiseberichte dazu gibt es hier: Epidavres, Nafplion, Korinth, Ägina, Poros, Hydra, Spetzes und andere Inseln oder das Festland.




Saronische Inseln - Νησιά του Αργοσαρωνικού: 2007 + 2008

Poros ist neben Ägina, Hydra und Spetses die vierte der Saronischen Inseln. Genau genommen besteht Poros aus zwei Inseln. Die kleinere Insel, die sich Sferia nennt, ist die, auf der der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt. Die größere Insel, Kalavria genannt, ist in weiten Teilen mit Kiefernwäldern bewachsen und nur spärlich bewohnt. PorAnsicht Porosos liegt an seiner nächsten Stelle nur etwa 200m vom Festland, dem Peloponnes, entfernt. Hier verkehren kleine Taxiboote, die ihre Kundschaft für ein paar Cent fast rund um die Uhr von einem zum anderen Ufer übersetzen. Mit der Fähre von Athen über Ägina kommend hat man bei der Einfahrt nach Poros nicht unbedingt das Gefühl eine Insel zu besuchen, denn an allen Seiten ragt das Land empor. Die Insel ist längst nicht so touristisch erschlossen wie Hydra oder Spetses. Das ganze Leben spielt sich hier entlang der Straße ab, die auch gleichzeitig die Hafenpromenade bildet. Hier reihen sich Tavernen, Cafes und Bars aneinander, in denen es sich wunderbar verweilen lässt. Das Preisgefüge ist weitestgehend etwas niedriger als auf Hydra oder Spetses. Gegenüber, auf dem Festland liegt der Ort Galatas, von dem aus auch eine Busverbindung ins Landesinnere und nach Athen besteht. Da die Insel nur mit den TaxKloster-Zoodochos-Pighiibooten und einer kleineren Autofähre vom Festland aus erreicht werden kann, existiert angenehm wenig Autoverkehr auf der Insel. Größere Sehenswürdigkeiten gibt es hier nicht, lediglich der von weitem schon sichtbare Uhrenturm der Insel bildet einen Anziehungspunkt für Tagesausflügler bei einem meist nur kurzen Zwischenhalt auf dem Weg nach Hydra und Spetses. Im Sommer kann es hier allerdings recht voll werden, da die Insel auch bei den Griechen gerne als Wochenendausflugsziel von Athen aus angesteuert wird. Auf dem größeren Teil Poros´ befinden sich noch eine Ausgrabungsstätte mit dem Resten des Poseidontempels und das noch bewirtschaftete und sehenswerte Kloster Zoodóchos Pighi am Ende eines entlegenen Tals. Zu dessen Füßen gibt es einen schönen Strand mit zwei Tavernen. Weitere schöne Strände befinden sich auf der anderen, östlich des Hauptortes gelegenen Seite. Am östlichsten Strand befindet sich in einer Bucht liegend noch die Ruine einer russischen Nachschubstation aus dem neunzehnten Jahrhundert. Ihr vorgelagert ist noch die kleine Insel Daskalió. Von Poros aus lassen sich prima die oben genannten Inseln als Tagesausflug erkunden. Ebenso ist von hier aus gut die Argolís mit Náfplion, Mykéne und Epidavres oder Korinth in einem Tagesausflug zu erreichen.

 

Auf Poros haben wir 2007 und 2008 jeweils Ende September / Anfang Oktober einen dort stattfindenden Sprachkurs des Hellas-Instituts von Dimitrios Mastoras besucht. Wenn man, wie wir, die Sprache erlernen möchte, gibt es wohl keine effektivere Möglichkeit dieses zu tun, als mit Gleichgesinnten in einem Sprachkurs in Griechenland. Informationen hierzu findet man auf er Seite des Hellas-Instituts.

 

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Fotos der Sprachkurse 2007 und 2008 auf Poros - der (nicht öffentliche) Zugang hierzu ist privat und nur Freunden möglich.

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... und hier die kleinere Version ist für langsamere Leitungen.

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Nafplion - Ναύπλιο: 2007 + 2008


Nafplion ist eine Hafenstadt am Argolischen Golf auf dem Peloponnes. Die Stadt hat ca.16000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Präfektur Argolis, zu der auch die Städte Epidauros und Mykene gehören. Von 1829 bis 1834 war Náfplion Hauptstadt von Griechenland.

Náfplions Altstadt liegt auf der Halbinsel unterhalb der Festung Akronauplia. Nafplion-AltstadtIm Zentrum der Altstadt befindet sich der Syntagmaplatz, an dem zwei historisch bedeutsame Gebäude stehen, die ehemalige Moschee Vouleftiko, und das Archäologische Museum , das1713 als venezianische Kaserne erbaut wurde. Ansonsten ist der Platz aber eher nur groß und leer. Seitlich befindet sich die Außengastronomie der umliegenden Tavernen und Cafés. Zum Platz hin (oder von ihm weg) führen einige schöne Gassen mit zahlreichen Geschäften und Restaurants.

Zu den Sehenswürdigkeiten Náfplion zählen die drei Festungen der Stadt: Nafplion-AltstadtDie Festung Akronauplia, die sich oberhalb der Altstadt befindet, die von den Venezianern 1711–1714 erbaute Palamidi-Festung oberhalb einer 216 m hohen Anhöhe östlich der Altstadt und natürlich die Bourtzi-Festung (richtig heißt es das Bourtzi). Sie liegt als markantes Wahrzeichen der Stadt auf einer kleinen Insel vor der Hafeneinfahrt .

Wer, wie wir, keine Lust hat in der sengenden Mittagshitze die 216m hoch liegende Palamidi-Festung zu Fuß zu erklimmen, für den gibt es auch die Möglichkeit mit dem Linienbus oder mit dem Auto auf den Berg zu fahren. Das lohnt sich alleine schon wegen der überragenden Aussicht über die ganze Stadt und den Argolischen Golf.

Sehr schön und sehenswert ist der Samtags stattfindende Markt in der Stadt, unweit der Altstadt in der Straße des 25-Martiouunterhalb der Palamidi-Festung.

Auf der griechischen Internetadresse www.nafplio-tour.gr kann man sehr schön einen mit vielen (360°-) Fotos bestückten, virtuellen Rundgang durch die Stadt unternehmen.

 

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